die Onleihe Erft. Hoffentlich ist niemand verletzt

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Inhalt:

Vinzent, 30, Träumer: Soeben hat er ein Praktikum bei einer Boulevardzeitung abgeschlossen, Zukunftspläne hat er keine konkreten und Entscheidungen überlässt er gerne anderen. Seine Freundin Ava verzweifelt beinahe ob seiner Unentschlossenheit, doch lange kann sie ihm nie böse sein. Eingeladen zur Hochzeitsfeier eines Freundes auf Bali, strandet Vinzent auf der Hinreise in Indonesiens chaotischer Hauptstadt Jakarta, deren wildem Charme er sofort verfällt. Er lässt sich durch das Nachtleben treiben und landet schließlich mit zwei jungen Indonesierinnen in einem Hotelzimmer. Nach einer dramatischen Nacht besteht kein Zweifel mehr daran, dass Vinzent sein Leben ändern muss. Doch ob er das rechtzeitig schafft, bleibt fraglich. Adrian Witschi erzählt mit seltener Präzision und glasklarer Beobachtungsgabe vom Kampf Freiheit vs. Verantwortung, Ausprobieren vs. Verbindlichkeit der Generation um die dreißig. Verdichtung, Auswahl der Szenen und Art der Beschreibung ergeben ein bemerkenswertes Stück Literatur, das auf weitere große Taten hoffen lässt.

Autor(en) Information:

Adrian Witschi, geboren 1981, hat Germanistik, Philosophie und Geschichte in Zürich studiert. Nach seinem Abschluss 2009 arbeitete er als freier Autor und Journalist für verschiedene Zeitschriften, Filmproduktionen und für das Theater. 2012 erschien das Buch "Live-Ticker" (Echtzeit), bei dem er als Mitherausgeber und -autor tätig war. "Hoffentlich ist niemand verletzt" ist seine erste Novelle. Adrian Witschi lebt in Zürich und reist seit zehn Jahren regelmäßig nach Indonesien.

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